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Epilepsie im Alltag und Beruf

Menschen mit Epilepsie brauchen einen normalen Alltag.

 
Die meisten Menschen mit Epilepsie könn(t)en ein normales Leben führen. Viele Betroffene leben aber zurückgezogen und isoliert, weil sie unter Vorurteilen der Mitmenschen leiden und sich abgelehnt fühlen. Das Verhalten der Mitmenschen kann zu seelischen Störungen wie Depressionen beitragen. Um sich gegenseitig zu unterstützten und Erfahrungen auszutauschen, besuchen viele Epilepsiekranke regelmäßig Selbsthilfegruppen.
 

Menschen mit Epilepsie brauchen gleiche Berufschancen.

Die Arbeitlosenrate ist bei Menschen mit Epilepsie zwei- bis dreimal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Viele Epilepsiekranke sind mit Arbeiten betraut, die unterhalb ihrer Fähigkeiten liegen. Dies ist so, obwohl Arbeitsunfälle bei Anfallskranken nicht häufiger sind als Unfälle bei Gesunden. Auch sind ihre beruflichen Leistungen so gut wie die ihrer gesunden Arbeitskollegen.

Hilfen zur Verbesserung der Berufschancen:

Fachleute haben zusammengestellt, welche Berufe mit welchen Epilepsien ohne Bedenken ausgeübt werden können (siehe Literaturhinweis im Anhang).
Hilfen kann man erwarten von der Bundesagentur für Arbeit, der Rentenversicherung und dem Integrationsamt oder den Servicestellen der Rehabilationsträger. Es gibt medizinische und berufliche Rehabilitationsmaßnahmen, darüber hinaus Hilfen zum (Wieder-) Einstieg in das Arbeitsleben wie beispielsweise Lohnkostenzuschuss.
 
 
 

 
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